Paddelfööt - die ersten drei Monate - Teil I

2010
01.31

Endlich war es soweit, wir konnten unseren Eltern am vergangenen Wochenende von unserer Schwangerschaft erzählen.

Angefangen hatte es nämlich so:

Ende November 2009 kam es zu mehr oder minder dazu, dass eine Eizelle befruchtet wurde und dies war meiner Frau bereits nach wenigen Tagen klar. Ich ignorierte jedoch weitestgehend ihre (sollte ich warnende Worte schreiben?) Prophezeiung, dass sie schwanger sei. Abwarten und Tee trinken - das war mein Motto. Schliesslich war es noch gut und gern ein paar Tage hin. Meine Frau ist jedoch Hebamme und selbst wenn sie es nicht wäre, Frauen scheinen einen verblüffenden Schwangerschafts-Erkennungs-Modus im Leib zu haben. Sie erzählte es bereits einer ihrer besten Freundinnen und die beiden freuten sich gemeinsam. Ich blieb stur bei meiner abwartenden Haltung. Es ist doch so: Die Schwangerschaft hat 9 Monate - und der Bauch ist rund. Es bleibt also genug Zeit sich zu freuen.

Kurz vor Weihnachten war noch ein Shoppingtrip nach London geplant. Meine Frau und ich lieben London und da wir schon lange nicht mehr dort waren, wurde es höchste Zeit. Wir verbrachten einige schöne Tage dort und außerdem machten wir noch einen zweiten Schwangerschaftstest. Den ersten hatte ich bereits als “falsch” dargestellt. Immerhin steht selbst auf der Verpackung, dass es keine 100% Sicherheit des Ergebnisses gibt.  Beim Zweiten gab es jedoch keinen Zweifel mehr. Wir bekommen ein Baby. Das ganze Nicht-wahr-haben-wollen ist jedoch nicht Ausdruck davon, dass ich mir kein Kind wünsche, im Gegenteil! Es ist eigentlich eher so, dass ich es nicht wahrhaben konnte, wie gut und schnell das Alles geklappt hatte.

Jetzt waren wir uns beide sicher und freuten uns bei ausgedehnten Spaziergängen durch das eiskalte London über den bevorstehenden Zuwachs.

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